Outdoor-Training schult das Gedächtnis

Offenbar verbessert man sein Gedächtnis wenn man öfter über Baumstämme balanciert. Probanden einer Universität in Nord-Florida (USA) absolvierten in der Natur ein Bewegungsprogramm, das die Wahrnehmung des Körpers im Raum schult. Die anschließenden Rechenaufgaben wurden besser gelöst. So schnitten die Baumbalancierer deutlich besser ab als Kontrollpersonen, die ein klassisches Studio-Workout oder Yoga gemacht hatten.

Duisburg, im Oktober 2015


Fit trotz schlechter Luft

Wer im Berufsverkehr durch die Stadt radelt oder joggt, hat anschließend schlechte Lungenwerte. Durch das tiefe Luftholen bei der sportlichen Ertüchtigung gelangen mehr Umweltschadstoffe in die Atemwege. Sollten Städter also besser auf Aktivitäten in der Freiluft verzichten? Nein, sagen Forscher der Universität Kopenhagen (Dänemark). In einer in der Fachzeitschrift „Environmental Health Perspectives“ veröffentlichten Studie mit 50.000 Teilnehmern fanden sie heraus, dass Bewegung im Freien auch in stark verkehrsbelasteten Gegenden das Risiko für eine tödliche Lungenerkrankung deutlich senkt.

Duisburg, im Oktober 2015


Lohnendes Nickerchen

Der Mittagsschlaf hilft, negative Gefühle zu kontrollieren. Laut einem Bericht der Fachzeitschrift „Personality and Individual Differences“ reduziert er impulsives Verhalten und macht toleranter gegenüber Frustration. Nach einstündiger Ruhephase zeigten Probanden mehr Ausdauer bei kniffligen Aufgaben. Zudem hatten sie das Gefühl, weniger impulsiv zu sein. Das Fazit der Wissenschaftler der Universität von Michigan (USA): Ein Schläfchen am Arbeitsplatz sei eine einfache und günstige Strategie, die Sicherheit und Produktivität der Mitarbeiter zu erhöhen.

Duisburg, im September 2015


Kreative Köpfe bleiben fitter!

Sich auf Details konzentrieren, Strategien entwickeln, Konflikte bewältigen, Informationen bewerten oder Daten analysieren: Anspruchsvolle Tätigkeiten im Beruf wirken sich auch positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit im Alter aus. Das fanden Forscher der Universität Leipzig heraus. Dazu befragten und untersuchten sie 1000 Senioren über acht Jahre hinweg regelmäßig.

Die Teilnehmer, die im Job am meisten gefordert wurden, schnitten auch im Alter am besten ab und hatten die geringsten Abbauerscheinungen: Ihre Leistungsfähigkeit verschlechterte sich nur halb so stark wie die der Teilnehmer mit den geringsten Anforderungen im Berufsleben – ein guter Grund, sich zu freuen, wenn es bei der Arbeit mal wieder ein bisschen kompliziert wird.

Duisburg, im August 2015

Kühler Kopf an heißen Tagen

Wenn die Außentemperatur steigt, heißt es im Büro kühlen Kopf bewahren. Grundsätzlich sollte es im Büro nicht wärmer als 26 Grad Celsius sein. An heißen Sommertagen kann es trotz geeigneter Sonnenschutzmaßnahmen zu höheren Raum-temperaturen kommen.

 

Deshalb ist es ratsam, folgende Tipps zu beachten:

- Morgens lüften, wenn es noch kühl ist.

- Bei direkter Sonneneinstrahlung Jalousien, Rollos und

  Fenster schließen.
- Die Arbeitszeit anpassen: möglichst früh beginnen und

  eine längere Mittagspause einlegen.
Wird eine Temperatur von 35 Grad Celsius im Raum überschritten, ist es den Beschäftigten nicht mehr zuzumuten, ohne effektive Maßnahmen weiterzuarbeiten.

Duisburg, im Juli 2015

 Nächstes Arbeitstreffen

für Duisburg

am 14. August 2018

ab 19:00 Uhr

Kartoffel-Kiste

Schweizer Straße 105

in 47058 Duisburg