KEEP SMILING!

Lächeln macht glücklich, zeigt eine Studie der Frankfurter Hochschule. Denn Mimik und Gefühle beeinflussen sich gegenseitig. Die Mundwinkel nach oben ziehen kann also die Stimmung heben - allerdings nur, wenn man es freiwillig tut. Dauerlächeln stresst, das kennen etwa Flugbegleiter. Meckert die Kundschaft, kann man auch ohne Lächeln freundlich bleiben.

 Morgenstund‘ hat Gold im Mund!

 

Um den allgemeinen Arbeitstag so effizient wie möglich zu gestalten, sollten Berufstätige das Schwierigste zuerst am Morgen erledigen. Denn in der Früh ist die Konzentrations-fähigkeit am höchsten. Wer sich gleich als Erstes den komplexen Aufgaben widmet, kommt damit schneller voran als etwa nachmittags.

Außerdem: Der wichtigste Punkt einer To-Do-Liste ist bereits abgehakt. Das spornt viele für den Rest des Tages an.

Geflüster im Kopf

Wer manchmal Stimmen hört, ist damit nicht allein. Halluzinationen und Wahnvorstellungen kennen sechs von 100 Menschen, ergab eine Analyse von Daten der Weltgesundheits-organisation in 18 Ländern mit mehr als 30.000 Freiwilligen. Dass bedeutet nicht, dass eine psychische Erkrankung vorliegen muss, etwa ein Psychose. Weniger als ein Prozent der Bevölkerung ist davon betroffen. Weiterhin ergab die Studie, dass Wahnvorstellungen und Halluzinationen häufiger in Ländern mit hohem Einkommen und seltener bei Migranten auftreten. Es scheint sich aber nicht klären zu lassen, warum das so ist.

Duisburg, im Oktober 2015

Großes Staunen

Über Naturphänomene zu staunen macht Menschen sozialer. Dabei ist es egal ob ein wunderschöner Sonnenuntergang oder ein zerstörerischer Tornado betrachtet wird, so eine amerikanische Studie mit 2000 Teilnehmern, die das Fachmagazin „Journal of Personality and Psychology“ veröffentlichte. Dabei wurden den Teilnehmern unterschiedliche Filme vorgeführt. Diejenigen, die interessante Naturphänomene zu sehen bekamen und darüber staunen konnten, verhielten sich anschließend hilfsbereiter, großzügiger und verantwortungsbewusster. Wer sich durch Großartiges beeindrucken lasse, fühle sich als kleiner Teil eines großen Ganzen – und damit wachse auch die Bereitschaft, für andere einzustehen, erklärten die Forscher den Zusammenhang.

Duisburg, im September 2015

Teures Misstrauen

Wenn jemand seinen Mitmenschen Schlechtes unterstellt, zahlt er drauf. Dies belegt eine Studie der Universität zu Köln bei einer großen Haushaltsumfrage mit fast 16.000 Teilnehmern. Nach diesem „sozio-ökonomischen Panel“ steigerten demnach sehr vertrauensvolle Personen ihr Einkommen von neun Jahren im Schnitt um 240 Euro. Bei sehr argwöhnischen Personen dagegen stagnierte der Lohn.

              Duisburg, im September 2015

ROT bleibt haften!

Sich Wichtiges rot zu markieren scheint eine gute Idee zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Regensburg. Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass die Farbe Rot besonders gut im Gedächtnis bleibt. In mehreren Versuchen zeigten sie den Studienteilnehmern Objekte in Rot, Grün, Blau und Gelb. Anschließend prüften sie, wie gut sie sich diese gemerkt haben.

Fazit: Am besten konnten sich die Teilnehmer an die Farbe von roten und auch gelben Dingen erinnern. Bei Blau war das Ergebnis mittelmäßig und bei Grün vergleichsweise schlecht. Dieser Bezug war unabhängig von der Art der Objekte, etwa ob es sich um Wörter oder Bilder handelte.

Duisburg, im Juli 2015

Mädchen machen Stimmung

Das Klassenklima beeinflusst, wie aggressiv sich einzelne Schüler verhalten. Eine Studie der Universität Potsdam zeigte: Besonders die Mädchen in einer Klassen-gemeinschaft geben den Rahmen dafür vor.

Die Psychologen untersuchten über drei Jahre hinweg bei mehr als 1300 Berliner Schülern ihre Einstellung zu Gewalt-bereitschaft. Dabei zeigte sich, dass das Klassenklima das Verhalten der einzelnen Schüler beeinflusst, unabhängig von deren eigener Haltung. So veränderten sich Schüler, die Aggressivität zunächst eher ablehnten, wenn sie länger in einer Klasse mit einer anderen Einstellung waren.

Duisburg, im Juli 2015

Schöne Sammlerinnen, großzügige Spender

Wer Spenden eintreiben will, sollte schöne Frauen losschicken, so eine Studie der Londoner University College. Die Forscherinnen hatten 668 Internetseiten durchforstet, auf denen für einen guten Zweck gesammelt wurde. Dort konnte man sowohl die Höhe der bisher eingegangenen Spenden als auch Fotos der Sammler sehen. Alle Spender gaben mehr, wenn zuvor hohe Summen eingegangen waren. Besonders großzügig zeigten sich Männer bei attraktiven Sammlerinnen.

(Hübsche Frau, guter Zweck: Attraktivität öffnet Männern den Geldbeutel)

Duisburg, im Juli 2015

Luxusleben:

Neid kann das Vergnügen trüben

Haus, Auto, Urlaub. Man könnte zufrieden sein, wäre das Haus des Nachbarn nicht größer, das Auto der Freunde nicht schneller und der Urlaub der Verwandten nicht länger. Stehe andere besser da, führt dies zu Unzufriedenheit, so fasst das Bonner Institut für Arbeit Forschungsergebnisse zum Thema Lebensstandard und Wohlbefinden zusammen. Demnach ist Vergleich mit dem sozialen Umfeld besonders ausgeprägt in Gesellschaften mit starkem Wohlstandsgefälle und starren sozialen Hierarchien. Dies erkläre, dass sich trotz weltweiter Erfolge bei der Bekämpfung von Armut das persönliche Wohlbefinden nicht gleichermaßen verbessere. Das Gefühl der Benachteiligung wirkt sich unter anderem auch auf die Gesundheit, die Ausbildung und das Haushaltseinkommen aus.

Duisburg, im Juli 2015 

Gewinnendes Lächeln  

Ein Lächeln wirkt vertrauenswürdig – allerdings nur, wenn es als ehrlich empfunden wird. Zu dem Schluss kommt eine Studie am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön. Dabei mussten sich je zwei Teilnehmer zusammentun, um einen kleinen Geldbetrag zu erhalten, der nur bei vertrauensvoller Zusammenarbeit beiden zugute kam.

 

Es zeigte sich, dass man Personen, deren Lächeln als echt empfunden wurde, mehr Geld überließ. Das zahlte sich auch für den Teampartner aus. Menschen mit einem authentischen Lächeln erwiesen sich des Vertrauens würdig und gaben mehr zurück als Teilnehmer ohne ein solches Lächeln.

Duisburg, im Februar 2015

Gier macht unkritisch!

 Gier verleitet zum Risiko, stellten Forscher der Universität Würzburg fest. Sie prüften die Risikobereitschaft von Studenten bei der Aussicht auf finanziellen Gewinn. Dazu sollen diese am Bildschirm einen virtuellen Ballon möglichst weit aufpumpen. Je praller der Ballon, desto größer der Gewinn; platzte er aber, verloren sie alles. Dabei wurden Hirnströme im EEG überprüft, per Fragebogen zudem Persönlichkeitsmerkmale ermittelt.

Ergebnis: Bei gierigen Personen blieb die Hirnaktivität fast gleich, egal ob der Ballon platzte oder nicht. Die Vermutung der Forscher: Risikobereite Menschen lernen schlecht aus ihren Fehlern.

Duisburg, im Februar 2015

 Nächstes Arbeitstreffen

für Duisburg

am 14. August 2018

ab 19:00 Uhr

Kartoffel-Kiste

Schweizer Straße 105

in 47058 Duisburg